Nachhaltigkeit

Der Begriff der Nachhaltigkeit ist mit der Hinwendung zu ressourcenschoneneden, zukunftsorientierten Wirtschaft vor allem in diesem Bereich geläufig.

Wer nachhaltig handelt, nutzt die Ressourcen im Blick auf eine natürlich stattfindende Regeneration. Nachhaltiges Handeln geschieht im Blick auf das Wohl der zukünftigen Generationen.

Eine heutige Bildung und Ausbildung kann nicht mehr darauf ausgerichtet sein, Schülerinnen und Schüler als fertig „Gebildete“ zu entlassen – vielmehr müssen bei den jungen Menschen gute Grundlagen geschaffen werden, einen lebenslangen zukunftsorientierten Lernprozess zu leisten, der nicht Belastung, sondern Interesse und Freude ist.


Dies gilt auch für den Bereich des nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen und der Verantwortung für die Umwelt. Ein Leitsatz unseres Schulprogramms lautet:


Alle am Schulleben Beteiligten leisten durch verantwortliches Handeln ihren Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt.
 

Ökologisches Handeln ist mit Kenntnis und Wissen um die Zusammenhänge im Bereich der Natur verbunden. Neben der Vermittlung dieses Wissens hat das Ziel einer Nachhaltigkeit Einzug in den Alltag der Schule gefunden.

Im energetischen Bereich sorgt eine Solaranlage auf dem Schuldach für einen kleinen Beitrag regenerativer Energien, Schülerinnen und Schüler aus der Arbeitsgemeinschaft „Energie gewinnt“ sorgen als Energiewächter für das Bewusstsein des Gedankens, Energie zu sparen. Vom Jahrgang 5 an werden die Schülerinnen und Schüler zur Einsparung von Licht und Heizkosten (durch richtiges Lüften) angeregt.Müll wird getrennt und Papier in eigenen Containern entsorgt.
Jahrgangsspezifische Dienste kümmern sich um je einen Bereich des Schulgeländes und halten ihn sauber.

Ökologische Themen mit Ortsbezug finden sich an vielen Stellen der Lehrpläne in Gesellschafts- und Naturwissenschaften. Eine Lernpartnerschaft mit der GEPA macht den fairen Handel schon für die jüngeren Jahrgänge zum Thema. Das Globe-Projekt bemüht sich seit vielen Jahren um die Stärkung des Umweltbewusstseins.

Im 10. Jahrgang wird in den beiden Fächern Wirtschafts- und Gesellschaftslehre unter dem Gesichtspunkt der Globalisierung das Verhältnis von Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländern behandelt. Dabei stellen Lernmodule des Wuppertal-Instituts zu dem Themenkomplex „Nachhaltige Entwicklung“ eine wesentliche Materialbasis dar. Im Fach Gesellschaftslehre wird der Prozess der Globalisierung mit seinen sozialen und ökologischen Auswirkungen auf die unterschiedlich entwickelten Länder thematisiert, während Wirtschaftslehre den Aspekt der nachhaltigen Entwicklung verfolgt.

Auch die Mensa versucht, mit lokalen Geschäftspartnern und biologisch erzeugten Produkten einen Beitrag zur täglich gelebten Nachhaltigkeit zu leisten.